Vor einigen Tagen wurde auf Wikileaks die Dänische Zensurliste veröffentlicht. Und ich erinnerte mich daran gelesen zu haben das die Schweizer KOBIK ursprünglich die Liste von den Dänen übernommen haben(Originalnews bei Heise). Darum hab ich die Liste von Wikileaks einfach mal gegen den DNS meines Providers (Cablecom) geprüft. Und tatsächlich gab es eine erhebliche Anzahl von Treffern.
Kommentare (6)
guck mal nach opendns und sag mir dann, was man machen soll. die machen zu.
Installier Dir einfach selbst einen DNS-Server (zB Bind) und nutze den. Der greift dann direkt auf die Infos der root-Server zurück und Du bist DNS-seitige Zensur Deines Providers los.
Ich glaube ich rufe mal bei der Cablecom an und frage wieso sie meinen Zugang einschränken, schliesslich haben wir einen Vertrag.
OpenDNS sollte für die meisten bereits als Lösung ausreichen, und die werden diesen Service auch weiterhin bereitstellen. Bei wirklich renitenten ISPs die den DNS Traffic filtern kann man auch via Tor Surfen, hab den Tipp in ein Update gepackt. (Meines wissens nach gibt es aber keine ISPs in Europa die transparent DNS filtern!)
http://www.torproject.org/
Hallo,
Da micht das Thema Zensur interessiert hat, habe ich auch mal einige Hosts durchprobiert. Ich bin auch bei Cablecom, stelle aber etwas anderes fest: DNS geht, ich kann mich jedoch nicht zur IP verbinden: "Connection Interrupted". Wenn es um Kinderpornos geht, ist es einerseits richtig zu blocken, andererseits vermindert man nur die Verbreitung, diese Massnahme hindert allerdings nicht die Herstellung solcher Materialien, was schlussendlich das Entscheidende für das Kind ist. Es sind jedenfalls Schweine!
All diese Einträge waren am 16. Dezeber im DNS auf den Cablecom Server umgeleitet, und ich hab auch schnell nochmal probiert, die meisten sind auch jetzt noch gesperrt. Obwohl dahinter nichts illegales gehostet wird. Anderer Provider beteiligen sich nicht an der Aktion. Wem soll mit der Aktion geholfen werden? Wenn auf Servern illegaler Inhalt vorhanden ist, dann soll man gegen die Besitzer der Server vorgehen.